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Visionen des Mana -Direktors kehren nach Square Enix zurück

by Alexander Jan 26,2025

Visions of Mana Director Leaves NetEase for Square Enix

Visions of Mana-Regisseur Ryosuke Yoshida wechselt zu Square Enix

Diese überraschende Nachricht hat die Spielebranche erschüttert: Ryosuke Yoshida, Direktor von Visions of Mana und ehemaliger Capcom-Spieledesigner, hat NetEase verlassen und ist Square Enix beigetreten. Die Ankündigung erfolgte am 2. Dezember über seinen Twitter (X)-Account. Details zu seinem Abschied von den Ouka Studios sind noch rar.

Yoshidas Rolle bei Square Enix: Immer noch ein Rätsel

Yoshida spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Visions of Mana und arbeitete mit Talenten von Capcom und Bandai Namco zusammen, um einen visuell beeindruckenden und erfolgreichen Titel zu liefern. Nach der Veröffentlichung des Spiels am 30. August 2024 gab er seinen Wechsel zu Square Enix bekannt. Während seine Begeisterung über die neue Chance offensichtlich ist, bleiben seine spezifischen Projekte oder Beiträge bei Square Enix geheim.

Der wechselnde Fokus von NetEase: Ein breiterer Kontext

Yoshidas Abgang kommt nicht ganz unerwartet, wenn man bedenkt, dass NetEase Berichten zufolge seine Investitionen in japanische Studios zurückgefahren hat. In einem Bloomberg-Artikel vom 30. August wurden die Entscheidungen von NetEase und Tencent zur Verlustbegrenzung nach mehreren erfolgreichen Kooperationen mit japanischen Entwicklern hervorgehoben. Ouka Studios, Yoshidas früherer Arbeitgeber, war direkt betroffen, da NetEase seine Belegschaft in Tokio erheblich verkleinerte.

Das Wiederaufleben des chinesischen Marktes

Sowohl NetEase als auch Tencent positionieren sich in Erwartung eines wiederbelebten chinesischen Gaming-Marktes strategisch neu. Der Erfolg von Black Myth: Wukong, das bei den Golden Joystick Awards 2024 Auszeichnungen wie „Best Visual Design“ und „Ultimate Game of the Year“ erhielt, unterstreicht diesen Marktaufschwung.

Eine strategische Abkehr von Japan (vorerst)

Im Jahr 2020 investierten beide Unternehmen stark in den japanischen Markt, ein Schritt, der durch Chinas damals stagnierende Gaming-Industrie ausgelöst wurde. Es ist jedoch offensichtlich zu Spannungen zwischen diesen großen Unternehmen und kleineren japanischen Entwicklern gekommen. Die unterschiedlichen Prioritäten – globale Marktexpansion versus IP-Kontrolle – scheinen bei diesem strategischen Wandel eine Rolle gespielt zu haben.

Während NetEase und Tencent ihre japanischen Partnerschaften nicht vollständig aufgeben (insbesondere mit Capcom und Bandai Namco), legt ihre aktuelle Strategie Wert darauf, Verluste zu minimieren und sich auf Wachstum auf dem chinesischen Markt vorzubereiten.

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