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Gaming-Monitore beeindrucken auf der Computex 2025

by Sarah Apr 29,2026

Drei auf der Computex vorgestellte Gaming-Monitore brechen neue Records bei den Bildwiederholraten. Der Star der riesigen Computing-Handelsmesse in Taipeh ist der Asus ROG Strix Ace XG248QSG, ein 1080p-Monitor mit einer erstaunlichen Bildwiederholfrequenz von 610 Hz. Währenddessen haben sowohl MSI als auch Acer Displays mit 1440p-Auflösung und 500-Hz-Bildwiederholraten vorgestellt – eine Spezifikation, die so anspruchsvoll ist, dass selbst ein RTX-5090-Grafikchip in Kombination mit Multi-Frame-Generation kaum Schritt halten kann.

Acers Mitbewerber ist der Predator X27U F5, der seine extreme Geschwindigkeit mit einem QD-OLED-Panel für herausragende Farbtreue kombiniert. Ursprünglich wird dieses Modell exklusiv in Europa und China zu einem Startpreis von 899 € veröffentlicht. Acer hat mir bestätigt, dass eine Veröffentlichung in den USA geplant ist, Details zum Preis liegen jedoch noch nicht vor. Das Unternehmen führt anhaltende Tarifverhandlungen als Grund für die verzögerte Preisankündigung an. Da Acer die Kosten für den US-Markt näher am Retail-Start veröffentlichen wird und angesichts der aktuellen Tech-Preistrends, könnte es zu optimistisch sein, auf einen erschwinglichen Preis zu hoffen.

MSI steigt ebenfalls in das High-Speed-QD-OLED-Segment mit seinem 27-Zoll-MPG 271QR X50 ein, wobei der Preis noch nicht bekannt ist. Die interessanteste Funktion hierbei ist jedoch nicht nur das schnelle, lebendige Panel, sondern eine intelligente KI-Funktion. Wie PC Gamer nach einer Live-Demo berichtete, enthält der Monitor einen kleinen Sensor am unteren Rand, der erkennt, wenn sich der Nutzer vom Bildschirm entfernt. Diese Daten werden von einem dedizierten Neural Processing Unit (NPU) verarbeitet, um das Display automatisch auszuschalten und seine Burn-In-Schutzprotokolle zu aktivieren.

Burn-In-Schutz ist ein Standardfeature für OLED-Displays, insbesondere wichtig für Gaming-Monitore, die oft lange Zeit statische Benutzeroberflächenelemente anzeigen. Diese Technologie aktualisiert periodisch Pixel, um Bildhaftung zu verhindern. Während ein KI-gesteuerter Ansatz neu erscheinen mag, bietet er einen praktischen Vorteil, indem er verhindert, dass der Schutzzyklus während einer aktiven Gaming-Sitzung aktiviert wird – eine häufige Störung bei herkömmlichen Methoden.

Brauchen Gaming-Monitore diese Geschwindigkeit?

Die Veröffentlichung von drei Monitoren mit so erstaunlichen Geschwindigkeiten ist bemerkenswert, wobei der Asus ROG Strix Ace XG248QSG die Führung übernimmt. Selbst bei 1080p-Auflösung ist eine Bildwiederholfrequenz von 610 Hz außergewöhnlich schnell und übertrifft das, was Nvidias Multi-Frame-Generation typischerweise liefern kann. Um solche Frameraten in einem Titel wie Marvel Rivals zu erreichen, benötigen Sie wahrscheinlich einen RTX 5090 unter Verwendung der Frame-Generation – eine Technik, die im Competitive-Gaming aufgrund der erhöhten Eingangsverzögerung oft vermieden wird.

Um diese ultrahohen Bildwiederholraten zu erreichen, ist mehr als nur ein erstklassiger Grafikchip erforderlich; es braucht auch einen außergewöhnlich leistungsstarken Prozessor. Bei Frameraten nahe 600 fps muss die CPU unermüdlich arbeiten, um Daten an den GPU zu liefern. Technologien wie Nvidia Reflex helfen dabei, die Systemlatenz zu reduzieren, aber wenn man sich auf solche extreme Leistung konzentriert, wird eine High-End-CPU unverzichtbar.

Wenn Sie ein Spiel so schnell rendern könnten – vorzugsweise ohne Frame-Generation zu nutzen –, wäre das Ergebnis extrem niedrige Render-Latenz, ein entscheidender Vorteil im Competitive-Esports. Genau deshalb entscheiden sich professionelle Counter-Strike-2-Spieler für die niedrigsten Grafiksettings: Höhere Frames bedeuten direkt reduzierte Eingangsverzögerung, was die Leistung maßgeblich beeinflussen kann. Ob dieser Vorteil den zweifellos premium Preis für den durchschnittlichen Spieler rechtfertigt, ist jedoch eine separate Überlegung.